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Zurück nach New South Wales

veröffentlicht um 04.11.2012, 23:14 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 04.11.2012, 23:15 ]
Nach unserem aktiven Tag in Brisbane ging es am Sonntag vormittag wieder weiter südwärts. Unsere letzte Station in Queensland sollte die Gold Coast mit ihrem berühmt und berüchtigtem Zentrum "Surfers Paradise" sein. 

Das besondere an dieser Gegend sind die Wolkenkratzer die gleich hinter dem Strand emporragen, ähnlich wie beispielsweise im amerikanischen Miami, nur kleiner. Die Goldcoast erstreckt sich südlich von Brisbane auf über 70 Kilometern mit durchgehendem Strand. Das kannten wir ja grundsätzlich schon von Los Angeles, aber die Wolkenkratzer direkt am Beach waren uns eher fremd und das wollten wir schon auch einmal gesehen haben. 

Es war ein schöner Tag für den Strand, wir hatten ein paar Wolken damit es nicht zu heiß wurde, so war es richtig angenehm. An diesem Sonntag war zusätzlich noch eine Ruderregatta direkt in dem Bereich wo wir parkten und zum Strand gingen, somit war auch schon für Unterhaltung gesorgt. Die australische Navi war der Sponsor und stattete uns mit gratis Sonnenbrillen und Sonnencreme aus, und schon konnte es los gehen mit unserem Strandbesuch in "Surfers Paradise". 

Ein interessanter Fakt am Rande: Die Stadt hat nicht immer "Surfers Paradise" geheißen, die Umbenennung war eine Marketing-Aktion in den 80er Jahren um den Tourismus anzukurbeln. Die Rechnung ging voll und ganz auf, seither scharen sich Touristen in Massen, Surfers Paradise ist zu einer Ikone, und zum Synonym für die ganze Goldcoast geworden. Aufgrund der japanischen Touristenmassen die hierher strömen, sind viele Straßenschilder und Hinweisschilder sogar zweisprachig ausgewiesen. Der zweite große Touristenstrom sind dann schon die "Maturanten", anscheinend ist Surfers Paradise im Dezember das "Summersplash" von Australien. 

Wir haben unsere Schuldigkeit getan, es uns angeschaut und sogar dort im Meer geschwommen. Auf unserer Weiterreise sind wir dann noch den Goldcoaststränden entlang gefahren und haben noch viel schönere Strandabschnitte wie "Surfers" gesehen, und bleiben würden wir auch lieber auf solchen. Nachdem wir aber so im Fahren waren, beschlossen wir noch bis nach New South Wales zu fahren und Queensland hinter uns zu lassen. 

In Tweed Heads, dem ersten Ort in New South Wales sind wir nocheinmal stehengeblieben und haben einen kurzen Badegang im "heimatlichen" Meer gemacht und unsere Uhren um eine Stunde nach vor gestellt. Hier gibt es nämlich im Gegensatz zu Queensland Sommerzeit, und diese begann bereits Anfang Oktober, aber davon hatten wir in Queensland ja nichts mitgekriegt. Nächster Stop ist Byron Bay, ein weiterer Ort den wir schon immer mal sehen wollten.
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