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Weiter geht es in den Süden

veröffentlicht um 23.10.2012, 16:17 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 23.10.2012, 16:19 ]
Nachdem wir Airlie Beach und die wunderbaren Whitsundays hinter uns gelassen haben ging es vorgestern weiter in Richtung Rockhampton. Kurz davor bogen wir jedoch zum Cape Hillsborough ab, einem Nationalpark der uns von einem Ranger, den Willi bei den Wallaman Falls getroffen hat, empfohlen wurde. Er meinte es sei sein absoluter Lieblingsplatz und wir sollten unbedingt einen Zwischenstopp dort einlegen. 

Das haben wir dann auch so gemacht. Wir haben den Campingplatz online gebucht, weil Selbstregistrierung gibt es dort gar nicht mehr. Man muss entweder online vorbuchen, oder telefonisch die Buchung vornehmen. Nachdem in den Nationalparks aber oft kein Handyempfang ist, haben wir gleich die Online Buchungsmöglichkeit und das gratis WIFI in einem Mc Donalds genützt, während die Kinder im angenehm klimatisierten Playplace spielen konnten. 

Cape Hillsborough liegt etwa 30 Kilometer vor Mackay und ist wirklich ein wunderbarer Platz. Sehr einfach mit konventionellen Fahrzeugen zu erreichen, würde man nicht vermuten, dass es sich dort angekommen wie am "Ende der Welt" anfühlt. Nur 10 Campingplätze sind vorhanden, die aber alle riesig groß waren. Jeder Platz hatte einen eigenen Zugang zum Strand, der keine 20 Meter hinter dem Zeltplatz war. Dorthin haben wir uns auch gleich begeben nachdem wir das Zelt aufgestellt haben. Abgesehen von ein zwei Fischern und einer anderen Familie waren um vier Uhr Nachmittags keine Menschen zu sehen. 

Nach unserem Spaziergang bereiteten wir unser Abendessen vor, es sollte einen Wurstsalat geben, da brauchten wir keinen Ofen dazu und es passte hervorragend zum heissen Wetter. Mit Einbruch der Dunkelheit ging es für die Kinder dann auch schon ins Bett, und wir folgten nicht viel später nachdem wir noch eine Weile dem Rauschen des Meeres gelauscht haben. 

Gestern früh ging es dann nochmal an den Strand und an einer anderen Stelle haben wir auch unser Auto einmal den Sand "kosten" lassen bevor es zurück auf die Straße in Richtung Highway ging. Es war erst 10 Uhr als wir in Mackay angekommen sind, so haben wir uns gleich einmal beim Informationszentrum befragt was es denn so zum tun gäbe in dieser Stadt. 

Lea und Luisa wollten sofort zur "Blue Water Lagoon" als sie das Bild der Mackay-Lagune im Prospekt gesehen haben. Ähnlich wie in Cairns und auch in Airlie Beach, hat die Stadt vor etwa 2 Jahren eine riesige Lagune für Einwohner und Besucher gebaut, die ganzjährig sicheres Schwimmen garantiert. Natürlich das Highlight des Tages für unsere Kinder. Dies war mit drei Pools, einer Wasserrutsche und einem Wasserspielplatz die bisher größte Lagune die wir auf unserer Reise gesehen haben und wir haben auch über zwei Stunden dort verbracht bevor es weiterging. 

Die Nacht wollten wir in der Nähe des Cape Palmerston verbringen, der nocheinmal ca. 60 Kilometer südlich von Mackay liegt. Im kleinen Städtchen Sarina dass am Weg lag, haben wir unsere Lebensmittel aufgestockt und nicht viel später sind wir im Cape Palmerston Caravan Park angekommen. Dies ist eine ganz neue Campinganlage die noch nicht einmal ganz fertig gestellt ist. Die Campingküche besteht im Moment nur aus einem BBQ und einer provisorischen Abwasch, für uns hat das vollkommen gereicht, weil es zum Abendessen sowieso Lagerfeuer-Knackwurst mit Folienkartoffel und Tomatensalat geben sollte, im Fall dass Willi wiedereinmal keinen Fisch heimbringt. 

So war es dann auch, das Fischen am Strand war nicht erfolgreich, aber wir genossen die vollkommene Abgeschiedenheit und das Herumtollen im Wasser und Sand. Am Rückweg haben Willi und die Mädls dann Steckerl für das Würstl grillen gesucht, die dann zugespitzt wurden um ihren Zweck dienen zu können. Das Lagerfeuer war wieder ein tolles Erlebnis für Lea und Luisa, wenn es nach ihnen ging, könnten wir wohl jeden Tag Würstel und Kartofferl essen. 

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