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Mission Beach - ein Paradies an der Ostküste

veröffentlicht um 14.10.2012, 14:46 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 16.10.2012, 16:34 ]
Gestern ging es weiter nach Mission Beach, einem kleinen, entspannten Ort an der Ostküste zwischen Cairns und Townsville. Schon Hanni und Tante Regina haben ein paar Tage an diesem Ort im Jahr 2008 verbracht, als sie uns anlässlich der Geburt von Lea in Sydney besuchten. Sie hatten so davon geschwärmt, dass wir Mission Beach natürlich nicht auslassen wollten.

Und es war auch das Paradies auf Erden. Unser Campingplatz war quasi nur durch eine Reihe Palmen und tropischer Bäume vom Strand getrennt und wir hatten die beste Sicht auf das türkisblaue Meer.  Das Ganze für einen sehr erschwinglichen Betrag von nicht einmal 20 Dollar am Tag. Da machte das Zelt aufstellen doch gleich nocheinmal soviel Spaß. 

Die Kinder sind sofort die 5 Meter zum Strand und haben dort den halben Tag gespielt, das Wasser war wunderbar warm und auch recht flach, so war es relativ sicher die Kinder von etwas Distanz zu beauf-sichtigen. 

Mission Beach hat insgesamt mehr als 15km Strand und etwas innerhalb gibt es herrliche Regenwaldwanderungen zu machen. Unter-kunftsmässig gibt es für jedes Budget und jeden Persönlichkeitstyp was zu finden. Vom Yoga-Retreat über Eco-Dörfer bishin zum Luxus-Spa-Hotel wird alles angeboten.  

Auch bei den Campingplätzen standen wir vor einer großen Auswahl, von einfach bis nobel. Da der Strand so wunderbar war, wollten wir einfach so nah wie möglich am Meer sein. So haben wir uns für den "öffentlichen" Camping-platz ohne viel Schnick-Schnack entschieden und wir können gar nicht glauben, dass es einen besseren Platz geben könnte, als jenen wo wir zelten. Es kommt einem vor als teile man sich das Paradies mit ein paar Gleichgesinnten. 

Das wirklich besondere an dieser kleinen Stadt ist, dass es trotz einem großen Angebot an Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen nicht überfüllt zu sein scheint. Keine langen Restaurant- und Shoppingmeilen wo sich die Touristen tummeln, aber auch der Strand ist fast menschenleer, einfach wunderbar.

Nachdem es Wochenende war und wir schon wieder einige Zeit ohne längeren Zwischen-stopp unterwegs waren, beschlossen wir sehr bald, dass wir hier zwei Nächte bleiben würden. So war der Sonntag ganz gemütlich und wir haben außer Sandspielen und Wasserplantschen nur eine kleine Busch-wanderung am Nachmittag gemacht, weil wir es so sehr genossen haben einfach nur "da zu sein", an unserem kleinen Zeltplatz am Meer. 

 
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