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Magnetic Island

veröffentlicht um 18.10.2012, 05:06 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 18.10.2012, 05:28 ]
Vorgestern erreichten wir Townsville und von dort ging es nach dem Einkauf von Proviant für die kommenden Tage gleich zum Hafen. Wir haben nämlich beschlossen mit der Autofähre nach Magnetic Island zu fahren um dort ein paar Tage zu verbringen. Die Insel ist nur 8 Kilometer vom Festland entfernt und ist mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr ein richtiges Schönwetterparadies mit vielen kleinen Buchten und herrlichen Wanderwegen.

Da wir wahrscheinlich mit unserem eigenen Auto nicht auf Fraser Island fahren werden können, und die Whitsundays nicht mit dem Auto zu erreichen sind hat sich hier also trotzdem noch ein tolles Inselziel ergeben. Die Kinder waren ganz aufgeregt, dass wir das Festland verlassen und mit dem "Outbacki" (so heißt unser Auto, ein Subaru
Outback) auf ein Schiff fahren, das uns dann zur Insel bringt. Noch viel spannender wurde es, als wir ihnen erklärten, dass wir auf dieser Insel ein paar Tage bleiben würden. 

Zusätzlich hatten wir auch ein Treffen mit Freunden aus Sydney ausgemacht, die sich auch gerade auf eine längere Reise durch Australien begeben haben. Nachdem wir sie schon über 4 Wochen nicht mehr gesehen haben, war es toll sich hier treffen zu können. Für Lea und Luisa ein großes Hall,o als da aufeinmal ihre Freundin Scarlett aus Sydney, auch auf dieser Insel war. 

Wir verbrachten zwei nette Abende gemeinsam, einmal auf unserer Seite der Insel und am zweiten Tag waren wir bei Ihnen im Apartmenthotel mit riesiger Poolanlage, was für unsere Mädls natürlich das "Non-
plus-Ultra" war. Wie schon erwähnt lieben sie ja Swimming-Pools über alles. Von der Mutter haben sie vielleicht die Vorliebe fürs 
Wasser, aber sicher nicht für Pools, weil Silvia konnte gar nicht genug kriegen von den vielen verschiedenen Buchten und Stränden und wollte soviele wie möglich erkunden und erschwimmen. 

Magnetic Island hat über 15 Strände in allen möglichen Größen und Zugänglichkeiten. Manche kann man super mit dem Auto erreichen, andere sind ganz versteckt, nur zu Fuß oder über den Seeweg zu erreichen, und ein paar sind auch im Naturschutzgebiet wo nicht einmal Wanderwege hinführen. Nachdem wir keine Schiffstour gemacht haben konnten wir diese zwei oder drei Strände nicht sehen, aber fast alle anderen haben wir aufgesucht. 

Da die Hauptsaison definitiv schon vorbei ist auf der Insel, war es manchmal sogar so, dass wir für eine Weile ganz alleine an einem Strand waren, was natürlich besonders toll war. Doch selbst die großen Strände wie Nelly und Horseshoe Bay oder die populäre Alma Bay waren nie überfüllt. Wer die Wahl hat... 

So haben wir uns recht schnell dazu entschlossen eine dritte Nacht hierzubleiben, um die Insel auch richtig auf uns wirken lassen zu können. Wer weiß ob wir so schnell wieder herkommen. Es ist zwar wunderbar hier, das reinste Paradies - aber hier zu leben wäre uns dann vielleicht doch etwas zu "langweilig". Beim Fischen haben wir heute aber eine Einheimische kennengelernt, die vor 5 Jahren der "großen Stadt" Townsville den Rücken gekehrt hat 
und seither mit ihrer Familie hier wohnt. Viel schöner und entspannter sei es auf der Insel, auf das Festland würde sie maximal einmal im Monat rüberfahren, da sei ihr viel zuviel Rummel. Wir können uns da gut reindenken für eine Woche oder zwei, aber ganz so entspannt sind wir dann halt doch noch nicht und auf Dauer bevorzugen wir schon die "große"  Insel.






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