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Finale in Sydneys Lane Cove Nationalpark

veröffentlicht um 18.11.2012, 03:19 von Wilfried Schaffner
Donnerstag morgen packten wir unser Zelt zum vorletzten Mal zusammen. Das Wetter war mittelmäßig und wir haben beschlossen so nah wie möglich zu unserer Heimat zu campen. Entschieden haben wir uns für den Lane Cove Nationalpark der schon mitten im Großraum Sydney liegt.

Ich war vor einigen Jahren einmal mit einer Freundin hier zum Wandern und konnte mich erinnern den Campingplatz gesehen zu haben. Es handelt sich um einen riesiges Areal am Rande des Nationalparks, das trotz seiner Lage in der Natur alle Annehmlichkeiten eines Caravanparks bietet. Der absolute Bonus dieses Parks ist  jedoch die Nähe zur Großstadt Sydney und super Anbindung zum öffentlichen Verkehrsnetz. 

Kaum hatten wir das Zelt aufgestellt begann es auch schon zum tröpfeln, so gingen wir schnurstracks zum Swimmingpool, weil die Mädchen hatten sich doch sosehr nocheinmal einen Campingplatz mit Pool gewünscht. Auf der Heimreise entlang der Ostküste wurden die Swimmingpools im Süden ja dann wieder etwas rarer, weil wir halt einfach immer lieber beim Meer campen wollten. Als wir nun sahen dass es in Lane Cove sogar einen Pool gibt, durften wir diesen Lea und Luisa natürlich nicht vorenthalten. 

Trotz bescheidener Aussentemperaturen und eher erfrischender Wassertemperatur hatten die beiden große Freude am herumplantschen. Lange ging es nicht, weil zu den ersten Regentropfen hat sich dann auch noch Blitz und Donner gesellt, und da haben wir die Kinder natürlich aus dem Wasser geholt. 

Zurück am Zeltplatz haben wir gemütlich begonnen das Abendessen vorzubereiten und dabei auch schon von den Annehmlichkeiten der Küche daheim zu schwärmen begonnen. Es war ja quasi unser letztes Campingabendmahl für eine Weile. Anschließend ging es noch auf einen Verdauungsspaziergang in den Lane Cove Nationalpark, bei dem es für die Kinder auch noch einen Abschluss-Schatz zu finden gab.

So neigten sich 7 Wochen Abenteuer ihrem Ende zu. Nach 51 Nächten in unserem robusten Zelt, das wir sicherlich 40 mal auf- und abgebaut haben, soll es morgen wieder in unsere "große" Wohnung nach Bronte gehen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen wir dem Ende dieser Familienreise entgegen und freuen uns schon jetzt auf unser nächstes Abenteuer. 





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