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Der Zoo in Dubbo

veröffentlicht um 21.09.2012, 23:25 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 23.09.2012, 03:37 ]


Nach unserer ersten Nacht im Zelt ging es in den Western Plain Zoo in Dubbo. Dieser Zoo ist mit 3 Quadrat-Km und über 700 Tieren der größte Zoo in Australien. Die Anlage ist mit Erdwallen und Wassergräben so angelegt, dass man als Besucher glaubt, man ist auf einer richtigen Safari und direkt bei den Tieren ohne Zaun. Man fährt dabei auch mit dem Auto durch die Zoo Landschaft und bleibt regelmäßig stehen, um sich die Tiere genauer anzusehen.

Die Mädels waren natürlich begeistert von all den verschiedenen Tieren. Vorallem die Elefanten, Nashörner und Giraffen hatten es ihnen angetan. Nebenbei hoppelt dann auch noch mal ein Känguru über die Straße. Es wurde also alles geboten, was das (Kinder-) Herz begehrt.


Am frühen Nachmittag war es dann aber genug und die Aufnahmefähigkeit der kleinen Damen war erschöpft. Daher packten wir zusammen und fuhren weiter auf unserer Strecke in Richtung Norden. Wo wir übernachten werden, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Coonamble war dann der nächste Zwischenstopp für unsere Nächtigung. Dorthin sind wir aber nicht ohne Umweg gekommen. Alle waren etwas müde nach dem grossartigen Tag im Zoo und das hat sich gleich auf die Konzentration von Fahrer und Beifahrer ausgewirkt. Beim Fahrerwechsel haben wir einfach auch einmal unwissentlich die Richtung gewechselt, und sind auch erst gut 65 Kilometer später, nämlich bei der Ankunft im falschen Ort draufgekommen. Nach kurzem Ärgern und Wundern wie das wieder passieren konnte, ging es über einen insgesamt ca. 80 Kilometer langem Umweg dann endlich nach Coonamble, was somit definitiv unsere Tagesendziel geworden ist. 

Belohnt wurder der Extra Aufwand mit einem sehr gemütlichen und idyllischen Campingplatz in einem kleinen, persönlich geführten Caravanpark. Unsere Zeltplatznachbarn waren ein älteres Paar aus Mudgee (die Weingegend die wir am ersten Tag durchquert haben), die uns gleich Adresse und Telefonnummer hinterlassen haben, falls wir mal zu ihnen campen kommen wollen, und eine Familie aus Sydney, die wie sich herausstellte wirklich gleich ums Eck von uns wohnen. 

Die Kinder haben den Campingplatz mit vielen Bäumen und Gräsern genossen und waren gleich allerseits bekannt. Besonders stolz waren wir über ihre Sprachgewandtheit, kaum reden sie mit jemand anders wird von deutsch auf englisch umgeschwenkt als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Da freuen wir uns schon sehr, dass es für die kleinen möglich ist einfach zweisprachig aufzuwachsen.
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