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Cairns und Umgebung

veröffentlicht um 12.10.2012, 04:15 von Wilfried Schaffner   [ aktualisiert: 12.10.2012, 04:23 ]
Nach unserem langen Aufenthalt in Port Douglas ging es nun weiter südlich nach Cairns. Da wir schon oft gehört haben, dass Cairns selber nicht soviel zu bieten hätte, es vor allem auch an einem richtigen Strand fehle, machten wir gleich in Palm Cove, an den Northern Beaches von Cairns unseren nächsten Stop. 

Eigentlich wollten wir ja in Ellis Beach bleiben, weil es ein etwas mehr relaxter Ort sein sollte und wir nach Port Douglas nicht schon wieder das "Glanz und Glamour" - das auch Palm Cove versprach - brauchten. Doch hat uns der Zeitungsbericht vom 4m langem Krokodil das 100 Meter vom Schwimmbereich des Ellis Beach am letzten Wochenende gesichtet wurde gereicht und wir sind dann doch lieber nach Palm Cove. Dort gab es einen ganz tollen Campingplatz, keine 50 Meter vom Strand entfernt mit komplett neu renovierten Dusch- und WC-Block und gemütlichem BBQ-Platz. 

Es war ein recht heißer Tag, so sind wir gleich nach dem Aufstellen des Zeltes zum Strand und im sicheren Bereich, zwischen den Flaggen, geschwommen. Das Wasser war herrlich warm, anscheinend 26 Grad, da wollte man gar nicht mehr raus. Am Nachmittag haben wir uns dann einfach am gemütlichen Campingplatz entspannt, Willi hat seine Angel ausgepackt und ist mit Lea zum Steg rausgegangen. Leider hatten die beiden kein Glück und es war immer noch kein Fisch in Sicht als Luisa und Silvia etwas später nachkamen. Zum Glück hatten wir ja auch noch ein Steak gekauft, das wir dann zum Abendessen hatten. 

Früh am nächsten Tag hieß es wieder Tagwache. Die Kinder hatten noch ein "Playdate" mit anderen Kindern ausgemacht, die auch am nächsten Tag schon wieder weiterfuhren, während wir zusammenpackten. Bevor wir fuhren ging es aber nochmal ins Meer, war es doch schon wieder so warm um 10 Uhr morgens. 

Weiter ging es nach Cairns, wo wir gleich einmal eine Stadtrundfahrt gemacht haben um uns zu orientieren. Die "Esplanade" und die Marina waren bald gefunden und von dort aus sind wir zur Cairns Lagoon gewandert. Dies ist ein öffentlicher, gratis Pool, der wie ein Strand, sogar mit weissem Sand, angelegt ist - wo sich die Einwohner von Cairns und ihre Besucher abkühlen können. Wir waren grundsätzlich beeindruckt wie sich diese doch sehr moderne Einrichtung in das Umfeld einfügt - und unsere Kinder waren begeistert. Die wolten gar nicht  mehr raus, so toll fanden sie diesen "Lagoon-Pool". 

Einige Stunden später überlegten wir, ob wir nun in Cairns Unterkunft suchen sollten oder vielleicht doch nach Kuranda, dem "Luftkurort von Cairns" rauffahren sollten. Vor allem Luisa brauchte unbedingt etwas Schlaf, so haben wir uns für die ca. 30minütige Autofahrt in das um 300 Meter höher gelegene Kuranda gemacht. Luisa schlief natürlich sofort ein. In Kuranda angekommen haben wir uns in der Touristinfo einmal befragt und sind mit dem gesamten Infomaterial in den Park und zum Spielplatz. Nachdem es schon späterer Nachmittag war machten wir uns bald auf den Weg zu einem netten, sehr verlassenen Campingplatz in Speewah, wo auch wirklich nur ein anderes Zelt außer uns aufgeschlagen war. Wir genossen die besonders ruhige Nacht und Ruhe und sind alle ganz bald ins Bett. 

Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Kuranda, wo wir gleich am Morgen zu den Barron Falls gefahren sind um dort eine ganz ausgezeichnete kurze Wanderung zu den Wasserfällen zu machen. Die Kinder waren sehr tüchtig und durften sich etwas als Belohnung aussuchen. Groß war die Überraschung als es nicht "Eiscreme" lautete, sondern die Schwimmlagune in Cairns sein sollte. Also haben wir noch das Schmetterlingsparadies angeschaut, sind danach kurz durch die berümten "Kuranda Markets" geschlendert und haben uns zum Abschluss noch beim "German Tucker" mit einer Bratwurst und Käsekrainer gestärkt, die übrigens echt gut waren und wir gerne weiterempfehlen. 
Rechtzeitig für Luisas Mittagsschlaf ging es dann wieder den Berg runter nach Cairns und nach einem kurzen Boxenstopp beim Supermarkt (den Luisa verschlief), ging es nocheinmal zur Cairns Lagoon. Nicht nur die Mädls waren glücklich, auch wir, hatte es doch 34°C! 

Nachdem wir nicht wussten, was wir uns in Cairns sonst noch anschauen sollten (bitte um Entschuldigung Cairns), ging es am späten Nachmittag noch weiter, etwas südlich bis nach Babinda. Einem kleinen, nichtssagendem Örtchen, das anscheinend aber ganz wunderbare Riesen-Granitkugeln und Formationen ortsansässig hat, und gleich nebenbei einen kleinen Campingplatz. Dort wollten wir als nächstes übernachten. 
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